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Informationen für Selbständige
Es ist sinnvoll, eine Tagegeldzahlung nicht gleich vom ersten Krankheitstag
an zu vereinbaren. Das ist viel zu teuer. Man sollte überlegen, wie lange
man ohne zusätzliche Leistungen finanziell "über die Runden" kommen
kann (3, 6 oder mehr Wochen). Meistens ist es auch vernünftig, das Tagegeld
zu staffeln, z. B. 50 Euro pro Tag ab 4. Woche, weitere 50 Euro ab 7. Woche,
weitere 50 Euro ab 13. Woche ...; denn je länger die Karenzzeit, desto
niedriger der Beitrag .
Selbständige und Freiberufler haben zwei Möglichkeiten, die Einkommenslücke
zu schließen: Sie können zusätzlich zum Krankengeld der gesetzlichen
Krankenversicherung eine private Tagegeldversicherung über den nicht gedeckten
Tagessatz abschließen. Sie können sich aber auch bei der Krankenkasse
ohne Krankengeldanspruch versichern und eine private Versicherung für
das volle Krankentagegeld abschließen (was oft günstiger ist). Das
Ganze ist letzten Endes eine Beitragsfrage. Das heißt: In dieser Situation
sollte jeder den Kassenbeitrag für Krankengeld mit dem günstigsten
Beitrag für eine private Tagegeldversicherung vergleichen.
Wer nicht Mitglied einer Krankenkasse ist, hat in der Regel eine private Kranken-Vollversicherung
und dabei auch eine private Krankentagegeldversicherung. In dieser Situation
ist allerdings zu beachten, dass eine Trennung der Voll- und der Tagegeld-versicherung,
also ein Abschluss bei zwei verschiedenen Unternehmen, möglich ist und
oft Beitragseinsparungen bringt, insbesondere auch wegen der vielen Gruppentarife
für bestimmte Berufe bei Tagegeldversicherungen.
Sie können mehrere private Tagegeldversicherungen abschließen,
auch bei verschiedenen Gesellschaften. Sie müssen aber unbedingt alle
Gesellschaften über die Abschlüsse informieren, sonst kann die Leistungspflicht
entfallen.
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Gebaeudeversicherung, Hausratversicherung alles rund um Haus und Wohnung vergleichen 10.04.2006
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